Tiere in Freiheit
Vor der Ausrottung stehende, wilde Tiere

Erste Hilfe bei Unfällen mit Tieren

Posted in Tiere in Freiheit  by Sandra Peters on Dezember 11th, 2009

Es kommt immer wieder vor, dass ein Tier, das offensichtlich sich selbst überlassen am Straßenrand umherirrt, im Straßenverkehr verunglückt.

Was ist zu tun?
Jeder Fahrzeugführer hat eine ethische und gesetzliche Verpflichtung, sich um das angefahrene Tier zu kümmern. Das fordert das Tierschutzgesetz. Die eigene Hilflosigkeit ist ein häufiges Motiv, einem Tier nicht zu helfen, denn der Fahrzeugführer, welcher ein Tier findet oder selbst eines angefahren hat, weiß oft nicht, was er tun soll.

Ein Wildtier wurde angefahren
Auch Wildtiere, wie zum Beispiel ein Reh oder ein Fuchs, die angefahren wurden, dürfen auf keinen Fall am Straßenrand zurückgelassen werden. Allerdings sind Wildtiere in den meisten Fällen so schwer verletzt, dass sie an ihren Verletzungen erliegen, oder sogar getötet werden müssen.
Bei einem Wildschaden besteht die gesetzliche Verpflichtung, noch vor Ort die Polizei zu informieren.

Die wichtigsten Schritte:
- Bewahren Sie Ruhe! Dem Tier hilft keine Panik.
- Sichern Sie die Unfallstelle ab, damit kein anderes Auto in die Unfallstelle hinein fährt (Warnblinker, Warnweste, Warndreieck).
- Rufen Sie die Polizei oder die Feuerwehr an und machen Sie Angaben zur Unfallstelle. Es ist wichtig, dass Sie die Unfallstelle nicht verlassen, bis der Jagdausübungsberechtigte oder die Rettungskräfte eingetroffen sind; teilen Sie den Rettungskräften beim Anruf mit, dass Sie an der Unfallstelle warten. Dadurch schließen Sie aus, dass das Tier eventuell stundenlang an der Unfallstelle liegen bleibt. Sollte nach einer halben Stunde keine Rettung in Sicht sein, rufen Sie die Rettungskräfte erneut an. Stellen Sie sicher, dass in angemessener Zeit wirklich jemand an der Unfallstelle eintrifft.
- Halten Sie bei verletzten Füchsen oder Rehen Abstand, bis professionelle Hilfe eintrifft. Verletzte Rehe oder Füchse können sehr unberechenbar und wehrhaft sein und den Finder gegebenenfalls gefährden.

Was tun, wenn Sie wieder zu Hause sind?
Wenn der Unfall mit Ihrem privaten Auto passiert, sagen Sie Ihrer Versicherung bescheid, diese wird Ihnen den weiteren Verhaltensweg erläutern. Sollte der Unfall mit dem Firmenwagen passiert sein, informieren Sie sofort Ihren Chef. Wenn der Unfall mit einem Mietauto verursacht wurde, wenden Sie sich umgehend an die betreffende Vermietung.

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Die Rote Liste

Posted in Artenschutz  by Sandra Peters on November 28th, 2009

Die „International Union for Conservation of Nature“ (IUCN) gibt die Rote Liste der gefährdeten Arten seit 1966 heraus. 1948 wurde die Weltnaturschutzunion gegründet, sie besteht aus über 800 Nichtregierungsorganisationen aus 80 Staaten und etwa 120 Regierungsorganen. Das Bundesministerium für Umwelt, das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sind beispielsweise Nichtregierungsorganisationen aus Deutschland.

Einzelne Bundesländer oder Staaten können aber auch Listen mit gefährdeten Pflanzen- und Tierarten veröffentlichen. Diese haben einen besonderen regionalen Bezug und werden ebenfalls Rote Listen genannt.

Weltweit sind die Amphibien die am meisten bedrohten Tiere. Darunter fallen zum Beispiel die Lurche und Kriechtiere.

Gefährdete Nutztiere in Deutschland sind zum Beispiel Schweine (Deutsches Sattelschwein, Wollschwein…), Pferde (Rottaler, Senner, Rheinisch Deutsches Kaltblut…) und Hunde (Großspitz, Mittelspitz, Altdeutscher Hütehund…).

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Gepard, wirklich das schnellste Tier der Welt?

Posted in Raubtiere  by Sandra Peters on November 17th, 2009

Ist der Gepard wirklich das schnellste Tier der Welt? Diese Frage ist ziemlich einfach zu beantworten, da es ein Tier auf der Welt gibt, welches doppelt so schnell ist wie der Gepard. Der Gepard läuft unglaubliche 140 Kilometer in der Stunde, wenn er seine Beute verfolgt. Dabei ist der Gepard sogar bei den meisten Versuchen erfolgslos, da er nicht so wendig ist, wie seine Beute, die zwar langsamer ist, aber besser hin und her laufen kann. Bei so einer Geschwindigkeit ist es schwer die Richtung zu ändern. Es gibt aber einen Vogel, der doppelt so schnell ist wie der Gepard. Der Wanderfalke ist der schnellste Jäger in der Luft. Bei seinen Beuteflügen erreicht er teilweise bis zu 300 Stundenkilometer. Der Wanderfalke fliegt sehr hoch über der Landoberfläche, und begibt sich bei Entdeckung der Beute, dank seiner sehr guten Augen, zu einem Sturzflug, indem er diese Topwerte erreichen kann. Der Falke ist trotz seiner hohen Geschwindigkeit in der Lage die Beute noch in der Luft zu schnappen. Die Wanderfalken sind vom Aussterben bedroht, es gibt in Deutschland nur noch sehr weniger Brutpaare. Der Wanderfalke schlägt oft kleinere Vögel und lebt in den höheren Alpenregionen. Er ist also deutlich schneller als ein Gepard, der zu den schnellsten Landtieren gehört.

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Winterruhe, welche Tiere verschlafen den Winter?

Posted in Tiere in Freiheit  by Walter Braun on November 15th, 2009

So schön der Winter mit seinen Schneeflocken und den verwunschenen Reifbäumen auch sein mag, für die Tierwelt ist er vor allem eine Zeit des Mangels. Es ist kalt, die Erde ist gefroren und gibt keine Nahrung, die Nächte sind lang. Darauf hat sich die Fauna eingestellt und jedes Tier hat so seine eigene Überlebensstrategie entwickelt. Eine davon ist, den Winter ganz einfach zu verschlafen, der Winterschlaf (Hibernation).
Welche Tiere halten denn nun Winterschlaf? Da sind einmal die Nagetiere (Rodentia), deren bekanntestes Exemplar wohl der Siebenschläfer ist. Er geht auf Nummer sicher und verschläft tatsächlich 7 Monate des Jahres. Es gehört aber auch die kleine Haselmaus dazu, mit ihrem dichten Schwanz und unser größtes Nagetier, das Murmeltier. In einem ca. 2 m tiefen Erdbau übersteht es die kalte Jahreszeit. Obwohl es ca. 1 mal im Monat erwacht, um die Blase zu entleeren, ist es ein echter Winterschläfer. Das heißt, während seines Winterschlafes sind die Lebensvorgänge stark reduziert (Torpor): die Körpertemperatur sinkt, der Herzschlag und die Atemzüge verlangsamen sich, das Blut fließt nur mehr langsam und sogar die Gehirntätigkeit ist verringert. Dadurch verbraucht der Körper viel weniger Nahrung und kann sich von seinen, im Herbst angefressenen, Reserven ernähren. Bei zu häufiger Unterbrechung des Winterschlafes läuft das Tier Gefahr zu verhungern, da es zusätzliche Kraftreserven verbraucht, die nicht ersetzt werden können.

Der Igel, selbstverständlich gehört zu den Winterschläfern und alle unsere Fledermausarten, die den Winter zur Gänze verschlafen.
Die warmen Frühlingstemperaturen geben den Tieren dann das Signal zu erwachen und ihre Körperfunktionen werden langsam wieder hochgefahren.

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