Eine weit verbreitete These besagt, dass Schimpansen, die intelligentesten Affen darstellen. Dazu gab es in der Vergangenheit schon viele Forschungsprojekte deren Ergebnisse bereits publiziert sind. Aktuell sind weitere Studien in Arbeit, die in Kürze veröffentlicht werden.
Einige dieser Forschungsarbeiten liefern aber Ergebnisse die den Status des Schimpansen als intelligenteste Affenart zumindest hinterfragen lässt. Zunächst muss man, um die Gruppe der Schimpansen näher zu definieren, festhalten, dass wenn üblicherweise vom Schimpansen selbst gesprochen wird, meist der “gemeine Schimpanse” gemeint wird. In der Gattung der Schimpansen (Pan) findet man aber außerdem noch den sogenannten “Zwergschimpansen” oder auch “Bonobo”.
Diese Primatenart zeichnet sich einerseits durch sein weitaus weniger aggressives Verhalten, aber auch durch seinen optisch zierlicheren Körperbau aus. Beobachtungen in einem deutschen Zoo berichteten vom Erkennen von Zusammenhängen, von “Ursache und Wirkung” einer Situation: Während Schimpansen, Orang Utans und Gorillas bald verstanden haben wie man einen Wasserstrahl von einem Druckschalter aus bedient, der dann 3 Minuten Wasser mit einem dicken Strahl in ein Becken spritzt, waren es die Bonobos alleine, die auch bald fähig waren den Druckschalter so zu bedienen, dass der Hahn lediglich tröpfelt und so die Wassertropfen mit der Hand aufzufangen und dann den Schalter wieder abzuschalten, so dass sie der starke Strahl nicht mehr trifft. Auch in Hinblick auf die Sensibilität, die Bonobos zeigen, kann man annehmen, das diese Primaten intelligenter als andere sind: Nimmt man an, dass nervöse Reaktionen und die Empfindlichkeit gegenüber Veränderungen und Störungen von außen ein Maß für die Intelligenz ist, dann sind die Bonbons mit großer Wahrscheinlichkeit intelligenter als Schimpansen.
Sie reagieren viel empfindlicher auf Eingriffe in Ihr Umfeld – nicht umsonst sind einige der Bonbons in Tiergärten und Zoos bei medizinischen Routineuntersuchungen an Schock gestorben.
Weitere interessante neue Studienergebnisse belegen weiters, dass es auch innerhalb einer Affenart immense Unterschiede der Individuen gibt. Bei durchgeführten Intelligenztests an Liszt-Äffchen erhielten Forscher der Universität Cambridge bei der Auswertung eine Bandbreite von sehr guten bis sehr schlechten Resultaten.
Tags: Affen, Intelligenz, Schimpanse
So schön der Winter mit seinen Schneeflocken und den verwunschenen Reifbäumen auch sein mag, für die Tierwelt ist er vor allem eine Zeit des Mangels. Es ist kalt, die Erde ist gefroren und gibt keine Nahrung, die Nächte sind lang. Darauf hat sich die Fauna eingestellt und jedes Tier hat so seine eigene Überlebensstrategie entwickelt. Eine davon ist, den Winter ganz einfach zu verschlafen, der Winterschlaf (Hibernation).
Welche Tiere halten denn nun Winterschlaf? Da sind einmal die Nagetiere (Rodentia), deren bekanntestes Exemplar wohl der Siebenschläfer ist. Er geht auf Nummer sicher und verschläft tatsächlich 7 Monate des Jahres. Es gehört aber auch die kleine Haselmaus dazu, mit ihrem dichten Schwanz und unser größtes Nagetier, das Murmeltier. In einem ca. 2 m tiefen Erdbau übersteht es die kalte Jahreszeit. Obwohl es ca. 1 mal im Monat erwacht, um die Blase zu entleeren, ist es ein echter Winterschläfer. Das heißt, während seines Winterschlafes sind die Lebensvorgänge stark reduziert (Torpor): die Körpertemperatur sinkt, der Herzschlag und die Atemzüge verlangsamen sich, das Blut fließt nur mehr langsam und sogar die Gehirntätigkeit ist verringert. Dadurch verbraucht der Körper viel weniger Nahrung und kann sich von seinen, im Herbst angefressenen, Reserven ernähren. Bei zu häufiger Unterbrechung des Winterschlafes läuft das Tier Gefahr zu verhungern, da es zusätzliche Kraftreserven verbraucht, die nicht ersetzt werden können.
Der Igel, selbstverständlich gehört zu den Winterschläfern und alle unsere Fledermausarten, die den Winter zur Gänze verschlafen.
Die warmen Frühlingstemperaturen geben den Tieren dann das Signal zu erwachen und ihre Körperfunktionen werden langsam wieder hochgefahren.
Tags: Laubhaufen, Säugetier, Winter, Winterschlaf
Kostenlos, effektiv und nützlich: Laubhaufen für Igel.
Wer kennt sie nicht: die kleinen kugelrunden Gesellen, die sich jeden Herbst aufs Neue auf Entdeckungstour machen: Igel. Von Kindern als auch Erwachsenen geliebt, sind sie immer wieder eine Bereicherung für unseren Garten. Doch was geschieht, wenn es kalt wird und der kleine Kerl mit eisigen Pfoten durch die Welt tapsen muss?
Jeder von uns kann, ohne Geld oder stundenlange Arbeit investieren zu müssen, den kleinen Igeln helfen, den Winter heil zu überstehen.
Die Lösung ist ein einfacher Laubhaufen im Garten, geschickt unter Bäumen oder Büschen positioniert. Hier ist er zum Einen vor den meisten Wetterbegebenheiten geschützt und zum anderen die ideale Behausung für die Igel. Statt das überschüssige Laub, was im Herbst von den Bäumen fällt, einfach zusammenzurechen und auf den Kompost zu werfen, kann es ganz einfach zu einem kleinen Berg angehäuft und im Garten behalten werden. Hierbei kommt es nicht darauf an, ob es sonderlich schön aussieht, kunstvoll gestaltet ist oder riesengroß ist. Effizienz ist wichtig. Effizienz, die einem kleinen Igel eine Überwinterungsmöglichkeit gibt. Den perfekten Laubhaufen gibt es nicht, jeder kann seinen Zweck erfüllen. Wer es dem kleinen Bewohner besonders gemütlich schaffen will, kann den Laubhaufen noch mit einem kleinen Spitzdach verzieren, um ihn noch besser vor Regen und Wind zu schützen.
Besonders für Kinder dürfte es eine gelungene Abwechslung sein, diese Behausung für den Igel zu schaffen. Bei entsprechender Ausdauer und Geduld können sogar kleinere Mengen an Laub gesammelt werden, die dann am Ende einen großen Unterschlupf für ein kleines Tier bieten. Und wie groß dürfte die Freude daran sein, wenn dann am Ende tatsächlich ein kleiner kugelrunder Zeitgenosse sein neues Heim bezieht?
Noch dazu ist diese Möglichkeit sehr umweltschonend und bereichernd. Und insbesondere jeder kleine Igel dürfte sich freuen, wenn er, anstatt zu frieren, in einem liebevoll angehäuften Laubhaufen überwintern darf.
Tags: Deutschland, Garten, Igel, Laubhaufen, Winter
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Raubtiere by Sandra Peters on July 6th, 2010
Ist der Gepard wirklich das schnellste Tier der Welt? Diese Frage ist ziemlich einfach zu beantworten, da es ein Tier auf der Welt gibt, welches doppelt so schnell ist wie der Gepard. Der Gepard läuft unglaubliche 140 Kilometer in der Stunde, wenn er seine Beute verfolgt. Dabei ist der Gepard sogar bei den meisten Versuchen erfolgslos, da er nicht so wendig ist, wie seine Beute, die zwar langsamer ist, aber besser hin und her laufen kann. Bei so einer Geschwindigkeit ist es schwer die Richtung zu ändern. Es gibt aber einen Vogel, der doppelt so schnell ist wie der Gepard. Der Wanderfalke ist der schnellste Jäger in der Luft. Bei seinen Beuteflügen erreicht er teilweise bis zu 300 Stundenkilometer. Der Wanderfalke fliegt sehr hoch über der Landoberfläche, und begibt sich bei Entdeckung der Beute, dank seiner sehr guten Augen, zu einem Sturzflug, indem er diese Topwerte erreichen kann. Der Falke ist trotz seiner hohen Geschwindigkeit in der Lage die Beute noch in der Luft zu schnappen. Die Wanderfalken sind vom Aussterben bedroht, es gibt in Deutschland nur noch sehr weniger Brutpaare. Der Wanderfalke schlägt oft kleinere Vögel und lebt in den höheren Alpenregionen. Er ist also deutlich schneller als ein Gepard, der zu den schnellsten Landtieren gehört.
Tags: Afrika, Nationalpark, Natur, Säugetier, Tierschutz