Es kommt immer wieder vor, dass ein Tier, das offensichtlich sich selbst überlassen am Straßenrand umherirrt, im Straßenverkehr verunglückt.
Was ist zu tun?
Jeder Fahrzeugführer hat eine ethische und gesetzliche Verpflichtung, sich um das angefahrene Tier zu kümmern. Das fordert das Tierschutzgesetz. Die eigene Hilflosigkeit ist ein häufiges Motiv, einem Tier nicht zu helfen, denn der Fahrzeugführer, welcher ein Tier findet oder selbst eines angefahren hat, weiß oft nicht, was er tun soll.
Ein Wildtier wurde angefahren
Auch Wildtiere, wie zum Beispiel ein Reh oder ein Fuchs, die angefahren wurden, dürfen auf keinen Fall am Straßenrand zurückgelassen werden. Allerdings sind Wildtiere in den meisten Fällen so schwer verletzt, dass sie an ihren Verletzungen erliegen, oder sogar getötet werden müssen.
Bei einem Wildschaden besteht die gesetzliche Verpflichtung, noch vor Ort die Polizei zu informieren.
Die wichtigsten Schritte:
- Bewahren Sie Ruhe! Dem Tier hilft keine Panik.
- Sichern Sie die Unfallstelle ab, damit kein anderes Auto in die Unfallstelle hinein fährt (Warnblinker, Warnweste, Warndreieck).
- Rufen Sie die Polizei oder die Feuerwehr an und machen Sie Angaben zur Unfallstelle. Es ist wichtig, dass Sie die Unfallstelle nicht verlassen, bis der Jagdausübungsberechtigte oder die Rettungskräfte eingetroffen sind; teilen Sie den Rettungskräften beim Anruf mit, dass Sie an der Unfallstelle warten. Dadurch schließen Sie aus, dass das Tier eventuell stundenlang an der Unfallstelle liegen bleibt. Sollte nach einer halben Stunde keine Rettung in Sicht sein, rufen Sie die Rettungskräfte erneut an. Stellen Sie sicher, dass in angemessener Zeit wirklich jemand an der Unfallstelle eintrifft.
- Halten Sie bei verletzten Füchsen oder Rehen Abstand, bis professionelle Hilfe eintrifft. Verletzte Rehe oder Füchse können sehr unberechenbar und wehrhaft sein und den Finder gegebenenfalls gefährden.
Was tun, wenn Sie wieder zu Hause sind?
Wenn der Unfall mit Ihrem privaten Auto passiert, sagen Sie Ihrer Versicherung bescheid, diese wird Ihnen den weiteren Verhaltensweg erläutern. Sollte der Unfall mit dem Firmenwagen passiert sein, informieren Sie sofort Ihren Chef. Wenn der Unfall mit einem Mietauto verursacht wurde, wenden Sie sich umgehend an die betreffende Vermietung.
Tags: Auto, Tier, Unfall, Wildtier
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Raubtiere by Aurica on July 23rd, 2011
Ist der Gepard wirklich das schnellste Tier der Welt? Diese Frage ist ziemlich einfach zu beantworten, da es ein Tier auf der Welt gibt, welches doppelt so schnell ist wie der Gepard. Der Gepard läuft unglaubliche 140 Kilometer in der Stunde, wenn er seine Beute verfolgt. Dabei ist der Gepard sogar bei den meisten Versuchen erfolgslos, da er nicht so wendig ist, wie seine Beute, die zwar langsamer ist, aber besser hin und her laufen kann. Bei so einer Geschwindigkeit ist es schwer die Richtung zu ändern. Es gibt aber einen Vogel, der doppelt so schnell ist wie der Gepard. Der Wanderfalke ist der schnellste Jäger in der Luft. Bei seinen Beuteflügen erreicht er teilweise bis zu 300 Stundenkilometer. Der Wanderfalke fliegt sehr hoch über der Landoberfläche, und begibt sich bei Entdeckung der Beute, dank seiner sehr guten Augen, zu einem Sturzflug, indem er diese Topwerte erreichen kann. Der Falke ist trotz seiner hohen Geschwindigkeit in der Lage die Beute noch in der Luft zu schnappen. Die Wanderfalken sind vom Aussterben bedroht, es gibt in Deutschland nur noch sehr weniger Brutpaare. Der Wanderfalke schlägt oft kleinere Vögel und lebt in den höheren Alpenregionen. Er ist also deutlich schneller als ein Gepard, der zu den schnellsten Landtieren gehört.
Tags: Afrika, Nationalpark, Natur, Säugetier, Tierschutz
Sind wir eigentlich nur “neuere” Affen? Ganz so einfach ist die Entwicklung des Menschen nicht gelaufen. Auch wenn ein beliebtes Schlagwort ist, “wir stammen vom Affen ab”, ist das nicht die richtige Antwort.
Heutige Affen und wir Menschen sind eher so etwas wie Vettern. Irgendwann, weit in der Vergangenheit, hatten wir nämlich gemeinsame Vorfahren. Dann haben sich Mensch und Affe in verschiedene Richtungen entwickelt. Also ist auch der Uraffe nicht etwa einfach nur Affe geblieben, sondern hat sich zu dem entwickelt, was wir heute kennen. Wie kann so etwas sein? Das ist die Evolution! Selektion und Anpassung heißen die Schlagworte. Eigenschaften, die Vorteile bringen, werden leichter vererbt, als andere. Wir können uns eigentlich nicht vorstellen, daß dieser simple Vorgang reicht, irgendwann den Menschen entstehen zu lassen. Das können wir deshalb nicht, weil es uns schwer fällt, die Bedeutung der Zeit richtig einzuschätzen. Jahrtausend um Jahrtausend vergeht, viele Generationen braucht es, um Veränderungen tatsächlich sichtbar werden zu lassen. So gab es also vor mehr als drei Millionen Jahren die inzwischen berühmte Lucy. Ihr Skelett fand man im Jahr 1974 in Äthiopien. Lucy ist anders als die damals bekannten Tiere. Lucy lief schon aufrecht. Aber Lucy ist auch noch kein moderner Mensch. Lucy hatte Fell, war klein, und hatte nur ein geringes Hirnvolumen. Aber diese Bauart war erfolgreich. Etwas vereinfacht könnte man sagen, wir alle stammen von Lucy ab. Über die Jahrmillionen entwickelten wir uns weiter, bis, vor etwa 150.000 Jahren, der moderne Mensch fertig war.
Fassen wir zusammen: Wir stammen von einem Lebewesen ab, das heute nicht mehr existiert. Es war kein Affe, aber auch noch kein Mensch. Seine Nachkommen entwickelten sich über mehrere Linien. Eine Linie war Lucy, und damit unsere Linie. Aus anderen entwickelten sich die Affen, wie wir sie heute kennen.
Tags: Affen, Evolution, Mensch
Wofür brauchen wir Naturschutzgebiete? Eigentlich gibt es dafür doch eine logische Erklärung: Der Mensch ist doch derjenige, der die Natur buchstäblich in kleine Einzelteile zerlegt und damit zerstört. Die Orte müssen größer, die Straßen schneller und breiter werden. Und was muss dafür weichen? Wälder, Wiesen- manchmal sogar ganze Landschaftszüge. Würde es keine Naturschutzgebiete geben, dann würden unsere Ururenkel vielleicht manchen Baum oder manches Tier nur noch aus dem Bilderbuch kennen.
In diesen Gebieten ist die Flora und Fauna daheim! Die Naturschutzgebiete tragen dazu bei, dass Tierarten sich in diese zurück ziehen, dort ihre Ruhe finden und sich vermehren können. Pflanzenarten können so wachsen wie es ihnen bestimmt ist, ohne jegliche Eingriffe durch den Menschen. Hier bestimmt eben die Natur was wachsen und gedeihen darf.
Als Naturschutzgebiete können auch solche Gebiete bestimmt werden, die besonders seltene Pflanzen oder Tierarten aufweisen oder/und eine besondere Schönheit darstellen. Kommt man da nicht wieder auf den Wunsch des Artenerhaltes zurück? Man will doch diese Schönheit und Seltenheit so lange wie möglich in Augenschein nehmen und sich daran erfreuen können.
Das Gute an einem Naturschutzgebiet ist, dass man dort nicht tun und machen kann was man will, denn Handlungen die eine Beschädigung hervorrufen oder gar etwas zerstören sind verboten!!! Diese Gebiete können nicht einfach aus einer Liste gestrichen werden, nur weil sie einem Bauprojekt zum Opfer fallen sollen. Nein, im Gegenteil sie müssen bei solchen Projekten voll berücksichtigt werden, damit es zu keinem Schaden kommt.
Wenn wir diese Naturschutzgebiete in Ruhe lassen, so können wir ihnen doch auch dankbar sein. Denken wir doch mal daran, wer uns die Luft zum Atmen gibt, natürlich die Pflanzen der Natur- so lange diese existieren gibt es auch für uns die Möglichkeit des Lebens. Und die Naturschutzgebiete unserer Heimat liefern dazu auch einen erheblichen Anteil.
Tags: Natur, Naturschutzgebiete, Tierschutz