Tiere in Freiheit
Vor der Ausrottung stehende, wilde Tiere

Archive for the ‘Artenschutz’ Category

Die Rote Liste

Posted in Artenschutz  by Sandra Peters on November 28th, 2009

Die „International Union for Conservation of Nature“ (IUCN) gibt die Rote Liste der gefährdeten Arten seit 1966 heraus. 1948 wurde die Weltnaturschutzunion gegründet, sie besteht aus über 800 Nichtregierungsorganisationen aus 80 Staaten und etwa 120 Regierungsorganen. Das Bundesministerium für Umwelt, das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sind beispielsweise Nichtregierungsorganisationen aus Deutschland.

Einzelne Bundesländer oder Staaten können aber auch Listen mit gefährdeten Pflanzen- und Tierarten veröffentlichen. Diese haben einen besonderen regionalen Bezug und werden ebenfalls Rote Listen genannt.

Weltweit sind die Amphibien die am meisten bedrohten Tiere. Darunter fallen zum Beispiel die Lurche und Kriechtiere.

Gefährdete Nutztiere in Deutschland sind zum Beispiel Schweine (Deutsches Sattelschwein, Wollschwein…), Pferde (Rottaler, Senner, Rheinisch Deutsches Kaltblut…) und Hunde (Großspitz, Mittelspitz, Altdeutscher Hütehund…).

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Sind Delphine intelligenter als der Mensch?

Posted in Artenschutz  by Walter Braun on Oktober 14th, 2009

Obwohl der Mensch augenscheinlich eine der, wenn nicht die intelligenteste Lebensform des Planeten Erde ist, gibt es dennoch auch andere Kreaturen, welchen dieser Ruf möglicherweise zustehen könnte. Unter ihnen an vorderster Stelle steht der Delphin.
Bereits seit Urzeiten faszinieren die intelligenten Meeressäuger den Menschen durch ihr außerordentlich komplexes Verhalten und ihre besonderen Fähigkeiten.

Delphine sind äußerst soziale Tiere, die sich in günstigen Futtergebieten zu Tausenden ansammeln können. Sie kommunizieren untereinander über Klicklaute und Schnattern, aber auch durch Körpersprache und Körperkontakt. Zudem sind sie in der Lage, einem Echolot gleich, durch das Aussenden hochfrequenter Töne, ihre Umgebung abzutasten.
Zwar sind die so genannten „Delphinschulen“ eher lose Zusammenschlüsse, deren Mitglieder häufig wechseln, aber dennoch können sich zwischen einzelnen Individuen mitunter starke Bindungen entwickeln, welche man gut und gerne als Beziehungen definieren könnte.

Erstaunlich sind auch die neuesten Erkenntnisse eines deutsch-britischen Forscherteams. Dieses hat herausgefunden, dass Große Tümmler (Tursiops truncatus) in der Lage sind, sich anhand von bestimmten Tonfolgen zu identifizieren, was einer wirklichen Namensgebung sehr ähnelt. Dadurch können sich die Individuen gegenseitig mit „Namen“ anrufen. Das Erstaunliche: der jeweils betreffende Delphin reagiert auf die ihm zugeordnete Tonfolge. Dieses Verhalten ist ansonsten – bis auf den Menschen – einzigartig und so im Tierreich noch nicht an anderer Stelle dokumentiert worden.

Des Weiteren haben Forscher der Universität Zürich haben gar beobachtet, dass Große Tümmler in der Shark Bay vor Australiens Küste Werkzeuge zur Futtersuche verwenden. Sie stülpen sich Schwämme über die Schnauze, welche sie zuvor vom Meeresboden abgelöst haben. Dies dient vermutlich dazu die Schnauze bei der Futtersuche zu schützen.
Seltsam ist auch, dass Delphine sich nicht selten Schiffen näheren, um auf deren Wellen zu reiten, sodass es fast scheint, als wünschten sie Bekanntschaft mit den Menschen an Bord zu machen.
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Ob Delphine wirklich intelligenter sind als Menschen ist eine Frage, die noch nicht abschließend geklärt werden kann. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass uns Delphine, aufgrund ihres hohen Sozialverhaltens und ihrer Friedfertigkeit, in vielen Bereichen das Bewusstsein betreffend, überlegen sind.

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