Wofür brauchen wir Naturschutzgebiete? Eigentlich gibt es dafür doch eine logische Erklärung: Der Mensch ist doch derjenige, der die Natur buchstäblich in kleine Einzelteile zerlegt und damit zerstört. Die Orte müssen größer, die Straßen schneller und breiter werden. Und was muss dafür weichen? Wälder, Wiesen- manchmal sogar ganze Landschaftszüge. Würde es keine Naturschutzgebiete geben, dann würden unsere Ururenkel vielleicht manchen Baum oder manches Tier nur noch aus dem Bilderbuch kennen.
In diesen Gebieten ist die Flora und Fauna daheim! Die Naturschutzgebiete tragen dazu bei, dass Tierarten sich in diese zurück ziehen, dort ihre Ruhe finden und sich vermehren können. Pflanzenarten können so wachsen wie es ihnen bestimmt ist, ohne jegliche Eingriffe durch den Menschen. Hier bestimmt eben die Natur was wachsen und gedeihen darf.
Als Naturschutzgebiete können auch solche Gebiete bestimmt werden, die besonders seltene Pflanzen oder Tierarten aufweisen oder/und eine besondere Schönheit darstellen. Kommt man da nicht wieder auf den Wunsch des Artenerhaltes zurück? Man will doch diese Schönheit und Seltenheit so lange wie möglich in Augenschein nehmen und sich daran erfreuen können.
Das Gute an einem Naturschutzgebiet ist, dass man dort nicht tun und machen kann was man will, denn Handlungen die eine Beschädigung hervorrufen oder gar etwas zerstören sind verboten!!! Diese Gebiete können nicht einfach aus einer Liste gestrichen werden, nur weil sie einem Bauprojekt zum Opfer fallen sollen. Nein, im Gegenteil sie müssen bei solchen Projekten voll berücksichtigt werden, damit es zu keinem Schaden kommt.
Wenn wir diese Naturschutzgebiete in Ruhe lassen, so können wir ihnen doch auch dankbar sein. Denken wir doch mal daran, wer uns die Luft zum Atmen gibt, natürlich die Pflanzen der Natur- so lange diese existieren gibt es auch für uns die Möglichkeit des Lebens. Und die Naturschutzgebiete unserer Heimat liefern dazu auch einen erheblichen Anteil.
Tags: Natur, Naturschutzgebiete, Tierschutz
Obwohl der Mensch augenscheinlich eine der, wenn nicht die intelligenteste Lebensform des Planeten Erde ist, gibt es dennoch auch andere Kreaturen, welchen dieser Ruf möglicherweise zustehen könnte. Unter ihnen an vorderster Stelle steht der Delphin.
Bereits seit Urzeiten faszinieren die intelligenten Meeressäuger den Menschen durch ihr außerordentlich komplexes Verhalten und ihre besonderen Fähigkeiten.
Delphine sind äußerst soziale Tiere, die sich in günstigen Futtergebieten zu Tausenden ansammeln können. Sie kommunizieren untereinander über Klicklaute und Schnattern, aber auch durch Körpersprache und Körperkontakt. Zudem sind sie in der Lage, einem Echolot gleich, durch das Aussenden hochfrequenter Töne, ihre Umgebung abzutasten.
Zwar sind die so genannten „Delphinschulen“ eher lose Zusammenschlüsse, deren Mitglieder häufig wechseln, aber dennoch können sich zwischen einzelnen Individuen mitunter starke Bindungen entwickeln, welche man gut und gerne als Beziehungen definieren könnte.
Erstaunlich sind auch die neuesten Erkenntnisse eines deutsch-britischen Forscherteams. Dieses hat herausgefunden, dass Große Tümmler (Tursiops truncatus) in der Lage sind, sich anhand von bestimmten Tonfolgen zu identifizieren, was einer wirklichen Namensgebung sehr ähnelt. Dadurch können sich die Individuen gegenseitig mit „Namen“ anrufen. Das Erstaunliche: der jeweils betreffende Delphin reagiert auf die ihm zugeordnete Tonfolge. Dieses Verhalten ist ansonsten – bis auf den Menschen – einzigartig und so im Tierreich noch nicht an anderer Stelle dokumentiert worden.
Des Weiteren haben Forscher der Universität Zürich haben gar beobachtet, dass Große Tümmler in der Shark Bay vor Australiens Küste Werkzeuge zur Futtersuche verwenden. Sie stülpen sich Schwämme über die Schnauze, welche sie zuvor vom Meeresboden abgelöst haben. Dies dient vermutlich dazu die Schnauze bei der Futtersuche zu schützen.
Seltsam ist auch, dass Delphine sich nicht selten Schiffen näheren, um auf deren Wellen zu reiten, sodass es fast scheint, als wünschten sie Bekanntschaft mit den Menschen an Bord zu machen.
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Ob Delphine wirklich intelligenter sind als Menschen ist eine Frage, die noch nicht abschließend geklärt werden kann. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass uns Delphine, aufgrund ihres hohen Sozialverhaltens und ihrer Friedfertigkeit, in vielen Bereichen das Bewusstsein betreffend, überlegen sind.
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Die Ordnung der Raubtiere (Carnivora) umfasst die Hundeartigen (Canoidea) und Katzenartigen (Feloidea).
Zu den Hundeartigen gehören neben Wolf und Rotfuchs auch Goldschakal, Braunbär, die Angehörigen der Marderfamilie sowie Waschbär und Marderhund.
Der Wolf war in einigen Ländern Westeuropas ausgerottet, in den letzten Jahrzehnten entwickelt sich der Gesamtbestand aber wieder positiv. Wölfe sind in offenen Landschaften wie auch in Wäldern zu finden. Im Vergleich zum Wolf kommt der Rotfuchs bedeutend häufiger vor. Ursprünglich ein Waldbewohner, lebt dieser Allesfresser heutzutage auch in besiedelten Gebieten. Der seltenste Wildhund Europas ist der Goldschakal, der in Südosteuropa vorkommt und offene Flächen bevorzugt.
Der Braunbär ist in Teilen Europas ausgestorben, es gibt aber einzelne Wiederansiedelungsprojekte. Dieser große Allesfresser bewohnt hauptsächlich Wälder. Aus einem solchen Projekt kam auch der berühmte Bär “Bruno” alias JJ1.
Die Familie der Marder umfasst neben Stein- und Baummarder u.a. den Dachs, den Vielfraß, den Fischotter, den Europäischen Nerz sowie alle Wiesel- und Iltisarten. Marder ernähren sich vorrangig von Fleisch. Einer der bekanntesten Marder ist der Steinmarder, der hauptsächlich in felsigem Gelände, aber auch in menschlichen Siedlungen lebt. Der Baummarder hingegen ist seinem Namen entsprechend ein Waldbewohner. Dort findet man auch den Dachs, der sich ungewöhnlicherweise größtenteils von Pflanzen ernährt. Der größte Marder ist der in Skandinavien vorkommende Vielfraß. Als kleinste Art steht ihm das Mauswiesel gegenüber. Zu den Wieseln gehört auch das im Winter schneeweiße Hermelin. Ihre für Marder untypische semiaquatische Lebensweise zeichnet Fischotter und Nerz aus.
Zwei Arten, die erst seit wenigen Jahrzehnten in Europa leben, sind Waschbär und Marderhund. Sie sehen sich sehr ähnlich, sind beide Allesfresser und leben meist in Wäldern. Allerdings gehört der Waschbär zu den Kleinbären, der Marderhund zu den Echten Hunden.
Die in Europa heimischen Katzenartigen sind die Wildkatze und der Eurasische Luchs.
Beide Arten brauchen große Waldgebiete, die durch Abholzung und Zersiedelung bedroht sind. Der Luchs wurde zudem früher stark bejagt, aktuell gibt es aber Wiederansiedelungsprojekte.
Tags: Braunbär, Europa, Marder, Raubtiere
Kostenlos, effektiv und nützlich: Laubhaufen für Igel.
Wer kennt sie nicht: die kleinen kugelrunden Gesellen, die sich jeden Herbst aufs Neue auf Entdeckungstour machen: Igel. Von Kindern als auch Erwachsenen geliebt, sind sie immer wieder eine Bereicherung für unseren Garten. Doch was geschieht, wenn es kalt wird und der kleine Kerl mit eisigen Pfoten durch die Welt tapsen muss?
Jeder von uns kann, ohne Geld oder stundenlange Arbeit investieren zu müssen, den kleinen Igeln helfen, den Winter heil zu überstehen.
Die Lösung ist ein einfacher Laubhaufen im Garten, geschickt unter Bäumen oder Büschen positioniert. Hier ist er zum Einen vor den meisten Wetterbegebenheiten geschützt und zum anderen die ideale Behausung für die Igel. Statt das überschüssige Laub, was im Herbst von den Bäumen fällt, einfach zusammenzurechen und auf den Kompost zu werfen, kann es ganz einfach zu einem kleinen Berg angehäuft und im Garten behalten werden. Hierbei kommt es nicht darauf an, ob es sonderlich schön aussieht, kunstvoll gestaltet ist oder riesengroß ist. Effizienz ist wichtig. Effizienz, die einem kleinen Igel eine Überwinterungsmöglichkeit gibt. Den perfekten Laubhaufen gibt es nicht, jeder kann seinen Zweck erfüllen. Wer es dem kleinen Bewohner besonders gemütlich schaffen will, kann den Laubhaufen noch mit einem kleinen Spitzdach verzieren, um ihn noch besser vor Regen und Wind zu schützen.
Besonders für Kinder dürfte es eine gelungene Abwechslung sein, diese Behausung für den Igel zu schaffen. Bei entsprechender Ausdauer und Geduld können sogar kleinere Mengen an Laub gesammelt werden, die dann am Ende einen großen Unterschlupf für ein kleines Tier bieten. Und wie groß dürfte die Freude daran sein, wenn dann am Ende tatsächlich ein kleiner kugelrunder Zeitgenosse sein neues Heim bezieht?
Noch dazu ist diese Möglichkeit sehr umweltschonend und bereichernd. Und insbesondere jeder kleine Igel dürfte sich freuen, wenn er, anstatt zu frieren, in einem liebevoll angehäuften Laubhaufen überwintern darf.
Tags: Deutschland, Garten, Igel, Laubhaufen, Winter