Tiere in Freiheit
Vor der Ausrottung stehende, wilde Tiere

Posts Tagged ‘Aussterben’

Die Rote Liste

Posted in Artenschutz  by Aurica on August 27th, 2011

Die „International Union for Conservation of Nature“ (IUCN) gibt die Rote Liste der gefährdeten Arten seit 1966 heraus. 1948 wurde die Weltnaturschutzunion gegründet, sie besteht aus über 800 Nichtregierungsorganisationen aus 80 Staaten und etwa 120 Regierungsorganen. Das Bundesministerium für Umwelt, das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sind beispielsweise Nichtregierungsorganisationen aus Deutschland.

Einzelne Bundesländer oder Staaten können aber auch Listen mit gefährdeten Pflanzen- und Tierarten veröffentlichen. Diese haben einen besonderen regionalen Bezug und werden ebenfalls Rote Listen genannt.

Weltweit sind die Amphibien die am meisten bedrohten Tiere. Darunter fallen zum Beispiel die Lurche und Kriechtiere.

Gefährdete Nutztiere in Deutschland sind zum Beispiel Schweine (Deutsches Sattelschwein, Wollschwein…), Pferde (Rottaler, Senner, Rheinisch Deutsches Kaltblut…) und Hunde (Großspitz, Mittelspitz, Altdeutscher Hütehund…).

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Wale – die Elefanten der Ozeane

Posted in Tiere in Freiheit  by Wildhüter on April 22nd, 2011

Wale leben ausschließlich im Wasser und sind die größten Säugetiere auf der Erde. Sie teilen sich in ca. 80 Arten auf. Das größte Säugetier an Land ist der Elefant, der Wal aber überragt diesen jedoch bei weitem, was Größe, Gewicht etc. betrifft. Wale gehören, wie es irreführenderweise oft heißt, nicht zu den Fischen, sondern wie gesagt zu den Säugetieren, da sie ihre Kälber mit sehr fettreicher Muttermilch nach der Geburt unter Wasser säugen. Und sie atmen und haben nicht Kiemen wie Fische. In bestimmten Abständen müssen die Wale an die Wasseroberläche, um Luft zu holen. Die gestaute Atemluft wird durch das Blasloch ausgestoßen. Die größte Walart ist der Blauwal, der eine Körperlänge bis zu 33,50 Metern und ein Gewicht von bis zu 200 Tonnen aufweisen kann. Trotz dieser Größe können Wale sehr alt werden, manche Arten erreichen sogar ein Alter von 200 Jahren.

Im Laufe der Evolution hat sich der Wal perfekt an das Leben im Wasser angepasst. Seine spindelartige Form und eine glatte Haut lassen ihn im Wasser dahinschweben und garantieren eine widerstandslose Fortbewegung. Die Haut besteht aus einer dicken Fettschicht, welche zur Wärmeisolierung dient. Sie kommen in allen Meeren der Welt vor, in den Tiefen der Nord- oder Ostsee, im Mittelmeer, im Polarmeer sowie in der Arktis. Ihre Fettschicht schützt sie hier vor der Kälte. Im Laufe ihres Lebens legen Wale tausende an Kilometern zurück, denn sie wandern hin und her zwischen Aufzuchtgebieten für ihre Kälber und ihren Nahrungsgebieten. Auch in Flüssen kommen kleinere Walarten vor. Sie orientieren sich mittels eines perfekten Schallortungssystems, es ist noch nicht genau erforscht, wie dieses funktioniert und warum es manchmal zu Fehlorientierungen kommt und Wale an an Land stranden. Hier sind sie auf schnelle Hilfe von außen angewiesen, denn alleine gelangen sie nur schwer wieder ins Meer. Liegen sie einmal auf, ist Eile geboten, das Tier aus der misslichen Lage zu befreien, denn das eigene Körpergewicht zerdrückt die Lungen und die Rippen. Naturschützer und Tierfreunde versuchen hier immer ihr Bestes.

Wale werden also wie Elefanten sehr alt, sind die größten Tiere, die es gibt und gelten, wie Elefanten auch, als sehr intelligent. Über Klanglaute kommunizieren die Tiere unter Wasser. Sie sind sehr gesellig und haben ein hoch entwickeltes Sozialverhalten. Meistens leben Wale in Gruppen von 10 – 50 Artgenossen zusammen, während der Paarungszeit kann so eine Gruppe auch auf bis 1.000 Tiere anwachsen, die nicht nur aus einer Walart besteht. Ihr Jagdverhalten auf kleinere Fische ist sehr ausgeklügelt und sie arbeiten oft in Teamarbeit miteinander. Ansonsten sind es sehr friedliche Tiere, die durch den Menschen leider sehr bedroht sind und viele Arten kurz vor dem Aussterben stehen.

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