Tiere in Freiheit
Vor der Ausrottung stehende, wilde Tiere

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Gepard, wirklich das schnellste Tier der Welt?

Posted in Raubtiere  by Sandra Peters on July 6th, 2010

Ist der Gepard wirklich das schnellste Tier der Welt? Diese Frage ist ziemlich einfach zu beantworten, da es ein Tier auf der Welt gibt, welches doppelt so schnell ist wie der Gepard. Der Gepard läuft unglaubliche 140 Kilometer in der Stunde, wenn er seine Beute verfolgt. Dabei ist der Gepard sogar bei den meisten Versuchen erfolgslos, da er nicht so wendig ist, wie seine Beute, die zwar langsamer ist, aber besser hin und her laufen kann. Bei so einer Geschwindigkeit ist es schwer die Richtung zu ändern. Es gibt aber einen Vogel, der doppelt so schnell ist wie der Gepard. Der Wanderfalke ist der schnellste Jäger in der Luft. Bei seinen Beuteflügen erreicht er teilweise bis zu 300 Stundenkilometer. Der Wanderfalke fliegt sehr hoch über der Landoberfläche, und begibt sich bei Entdeckung der Beute, dank seiner sehr guten Augen, zu einem Sturzflug, indem er diese Topwerte erreichen kann. Der Falke ist trotz seiner hohen Geschwindigkeit in der Lage die Beute noch in der Luft zu schnappen. Die Wanderfalken sind vom Aussterben bedroht, es gibt in Deutschland nur noch sehr weniger Brutpaare. Der Wanderfalke schlägt oft kleinere Vögel und lebt in den höheren Alpenregionen. Er ist also deutlich schneller als ein Gepard, der zu den schnellsten Landtieren gehört.

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Luchse kommen wieder in den Harz

Posted in Tiere in Freiheit  by Leo on June 15th, 2010

Der Mensch hatte es vor rund 200 Jahren geschafft, dass sich in den Wäldern des Harzes kein Luchs mehr befand. Er war ausgerottet. Zum Glück gibt es in der heutigen Zeit wieder Menschen, die den Versuch starten wollten den Luchs in seinem alten Gebiet wieder heimisch werden zu lassen. Unterstüzt wurde das ganze Projekt vom Nationalpark Harz.

Nach der Prüfung über die Vorraussetzungen für ein Leben in freier Wildbahn fanden Luchse aus dem Nationalpark Harz den Weg in die Freiheit, blieben aber weiterhin unter ständiger Beobachtung mit Hilfe von Ferngläsern, Fotofallen, Spurenauswertungen… Überleben konnten diese bis jetzt, indem sie sich von kleineren Beutetieren, wie dem Fuchs, Marder oder Wildschwein, Rehen und Rothirschkälbern ernähren. Leider fielen den Luchsen auch Schafe und Ziegen zum Opfer. Die betroffenen Besitzer wurden dafür vom Land Niedersachsen entschädigt. Ein paar Exemplare fanden durch Krankheit oder schwerwiegenden Verletzungen den Tod. Einer der “Erstbesiedler” wurden leider von einem Zug überfahren. Eine positive Entwicklung in dem Projekt ist, dass schon mehrere Jungtiere in freier Wildbahn geboren wurden. Wenn man sich die kleinen tollpatschigen Kuschelkatzen vorstellt, dann kann man doch eigentlich diesem Projekt nur seine Zustimmung geben und hoffen, dass es von allen Menschen akzeptiert wird. Bei den Harzern scheint es jedenfalls so zu sein.

Mit der Wiederansiedlung des Luchses im Harz und in anderen Teilen Deutschlands wird ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung dieser seltenen Tierart geleistet. Denn wenn früher in diesen Regionen ein Leben mit dem Luchs möglich gewesen sein soll, warum soll es in der heutigen zivilisierten Zeit nicht auch funktionieren. Auch die Luchse werden uns dafür in irgendeiner Art und Weise dankbar sein. Sie sterben nicht aus, helfen das Gleichgewicht in den Wäldern zu halten und sie geben uns durch ihr Dasein einfach nur Freude.

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